Espressobohnen

Beim Kauf von Espressobohnen steht natürlich insbesondere der Geschmack des Konsumenten im Vordergrund. Echte Kaffeegenießer haben meist ihre Hausmarke und werden dieser auch beim Kauf von Espressobohnen den Vorzug geben. Es gibt allerdings auch Experten, die ihren Genuss nicht an der Marke, sondern an der Sorte festmachen. Espressobohnen sind zu 90 Prozent Arabica Bohnen, manchmal gibt es Beimischungen unterschiedlicher Mengen an Robusta. Solche Nuancen heraus zu schmecken, dazu bedarf es allerdings großer Erfahrung und sehr feiner Geschmacksnerven. Röstung und Mischung sind da sicherlich ausschlaggebendere Kriterien beim Geschmack von Espressobohnen. So sind wir also doch wieder bei der Marke gelandet, denn die steht mit ihrem Namen dafür, dass eine Espressomischung gleichbleibende Qualität liefert.


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Zubereitung aus Espressobohnen

Natürlich ist die Zubereitung von Espresso aus frisch gemahlenen Espressobohnen jeder anderen Zubereitungsart vorzuziehen. Wenn man sich dabei nicht auf einen Kaffeevollautomaten verlässt, der natürlich nicht in der Lage ist, die feinen Unterschiede beim Mahlen von Espressobohnen und ordinärem Kaffe umzusetzen, dann ist schon einiges an Feingefühl erforderlich. Hochgradige Spezialisten schwören darauf, dass nur von Hand gemahlenes Espressopulver den vollen Geschmack zur Entfaltung bringen. Ob solche Aussagen allerdings einem Doppelblindtest standhalten würden, ist aber doch sehr fraglich. Sicherlich ist aber die Feinheit des Mahlguts ein Kriterium für die Qualität des Ergebnisses. So gehört schon einiges an Fingerspitzengefühl dazu, die richtige Mahlzeit zu finden, um aus frischen Espressobohnen das richtige feine Pulver zu mahlen. Wird zu kurz gemahlen, so ist das Mahlgut zu grob und statt cremigem Espresso bekommt man dünne Kaffeebrühe. Wird zu lange gemahlen, wird das Pulver zu heiß und das ganze Aroma geht flöten. Auf welche Weise der Espresso dann gebrüht wird, das ist eine Glaubensfrage, die hier nicht weiter diskutiert werden soll.

Espressobohnen und Weltanschauung

Viele Kaffeekunden sehen in der Vermarktung von Kaffee eine Chance, ihren Einfluss als Konsumenten geltend zu machen, um eine gerechtere und umweltverträglichere Wirtschaftsweise zu unterstützen. Sie kaufen ausschließlich Kaffee mit dem Fair Trade Siegel, nach Möglichkeit auch biologisch produziert, um sich mit den Kaffeebauern in der dritten Welt zu solidarisieren und eine umweltverträgliche, bäuerliche Produktionsweise zu fördern. Durch die Übernahme von Marken mit dem Fair Trade Siegel in allen großen Lebensmittelketten hat sich der Umsatz dieses Marktsegmentes noch einmal erheblich vergrößert. Natürlich ist die Auswahl an Espressobohnen mit dem Fair Trade- und Ökosiegel nicht so groß, wie bei konventionellen Marken. Aber auch in diesem Bereich wird die Produktvielfalt größer und anspruchsvolle Kunden finden auch hier die Bohne, die Mischung und den Geschmack ihrer Wahl.